Konzertbericht: Kvelertak live in Köln, 6.12.2016

Kvelertak live Konzert

Kvelertak hatte Köln im Würgegriff! Zum einen bedeutet der Bandname genau das auf Norwegisch, zum anderen hat die Band das Publikum mit ihrer energischen Performance derart angestachelt, dass im gewaltigen Moshpit vor der Bühne bei vielen nur noch Schnappatmung angesagt war. Eine Aufwärmphase gab es nicht. Von der ersten Sekunde an hat Kvelertak die Peitsche knallen lassen. Eskalation vom Allerfeinsten \m/

 

Kvelertak live Konzert

Fronter Erlend Hjelvik hat stilecht in Eulenmaske und oberkörperfrei jeden einzelnen mit seinem Krächzgesang ohne Rücksicht dazu aufgefordert. Mit einer Wand aus Gitarren hinter sich hatte er damit leichtes Spiel, und das Publikum keine Chance zu widerstehen…es zollte ihm und seinen fünf Bandkollegen Tribut mit heftigem Headbangen bis in die letzten Reihen. Das Zusammenspiel mit dem Publikum hat in der kleinen Location hervorragend funktioniert. Von Zurückhaltung und Distanz keine Spur.

Kvelertak live Konzert

Drei Gitarren wirken im ersten Moment etwas übertrieben. Aber wer einmal das instrumentale Intro zum Song Nattesferd vom gleichnamigen aktuellen Album gehört hat, weiß, dass Kvelertak die drei Gitarren hervorragend einsetzt und ausnutzt. Das ganze Album ist insgesamt melodischer als die Vorgänger Meir und Kvelertak und stärker geprägt von Einflüssen aus Classic Rock und Blues Rock. Der Kontrast zum Gesang ist dadurch noch größer als zuvor.

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