DEATH ALLEY Record-Release Konzert in Köln

DEATH ALLEY und TRAVELIN JACK – diese bockstarke Bandkombination macht nicht nur auf dem Papier etwas her! Beide Bands rocken die Katakomben des Kölner Jungle.

Auch wenn der letzte Gig von DEATH ALLEY (als Vorband von KADAVAR) in Köln erst knapp vier Monate her ist: Genau wie weitere 150 Fans ist auch frontstager.de gern wieder ganz vorne mit dabei, wenn die Niederländer ihren psychdelischen Rock in die Menge ballern. An diesem Abend sogar zu einem besonderen Anlass: Mit einem Record-Release Konzert zum Tourstart zelebrieren sie ihre neue Platte „Superbia“.

Zu unserem Erstaunen findet das Konzert im kleineren Konzertraum im Keller des Jungle statt. Hier gibt es eine wesentlich kleinere Bühne als im oberen Stockwerk. Mit minimaler Beleuchtung und schwierigem Sound ist das leider die schlechtere Wahl. Dafür steht man aber gefühlt zusammen mit der Band auf der Bühne. Synchron findet im oberen Saal ein anderes Konzert statt, dass aber ansonsten nicht weiter stört.

Positiv fällt der gut ausgestattete Merch-Stand beider Bands sofort ins Auge, mit allem was Ohr und Kutte begehren. Nachdem der gebrandete DEATH ALLEY Jute-Beutel mit Platte, Backpatch und Shirt prall befüllt ist gehts auch schon los.

TRAVELIN JACK mit solidem Start

Mit TRAVELIN JACK darf an diesem Abend eine Band eröffnen, die stilistisch perfekt zu DEATH ALLEY passt. Zur besten Prime-Time starten die Berliner pünktlich und wärmen den Kellerraum ordentlich vor.

TRAVELIN JACK kommen mit einer Mischung aus klassischem 70er Hard Rock und britisch geprägtem Glam Rock daher. Gefühlt ergibt dies eine spannende Kombination aus Thin Lizzy, UFO und den frühen AC/DC-Sounds. Gut ausgewählt und perfekt vorgelegt! So machen die Berliner Lust auf ein weiteres Konzert.

Setlist: I Need Love, Metropolis, Land Of The River, Black Tree, Shy Lock, Home Sweet Home, Time, Madness

DEATH ALLEY: Psychdelischer Rock erobert die Jungle-Katakomben

Ohne große Pause entern die vier Niederländer die Bühne. An diesem Abend bringt für uns der psychdelische Rock des Quartetts genau das mit, was wir erwartet haben: Trotz oder vielleicht sogar wegen des kleinen Raumes wirkt der Proto-Metal, der um Ex-THE DEVIL’S BLOOD Gitarristen Oeds Beydals gegründeten Band, sehr sphärisch und treibend. Ein wesentlich besseres Gefühl als beim letzten Konzert im Brügerhaus Stollwerk. Dies wird auch vom Publikum von Beginn an honoriert.

Mit großer Spielfreude peitscht die Band ihre Setlist von Song zu Song. Keine langen Reden, keine Kompromisse: DEATH ALLEY spielen ihr Ding und haben sichtlich Spaß dabei.

Hintenraus könnten die langen Gitarrenparts für den ein oder anderen etwas zu ausschweifend gewirkt haben. Für uns war es jedoch insgesamt ein mehr als gelungener Tour-Auftakt zu einem bärenstarken Album.

Setlist: Daemon, Black Magick Boogieland, Headlights In The Dark, Murder Your Dreams, Pilgrim, Stalk Eyed, Feeding The Lions, Shake The Coil, The Sewage

Douwe Truijens – Vocals
Oeds Beydals – Gitarre
Uno Bruniusson – Drums
Sander Bus – Bass

DEATH ALLEY sind noch bis Anfang Juni auf Tour durch Europa.

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