Sankt Hell Festival 2017: Oh du feucht fröhliche Part III

Zum Jahresfinale wurde es für uns nochmal richtig laut: Zwei Tage SANKT HELL, zwei Tage SANKT PAULI, zwei Tage SANKT VOLLGAS.

Nach unserer persönlichen Sankt Hell Premiere im letzten Jahr gab es auch dieses Mal wieder feinsten internationalen Stoner-, Doom-, Rock- und Post-Metal im Gruenspan, Hamburg.

Sankt Hell 2017 im Grünspan, Hamburg

Mit dabei waren u.a. die berliner Stonerrocker Kadavar, die schwedischen Heavy Metal Originale von Transport League, der niederländische Heavy-Doom-Act Dool, die dänischen  Rocker von Helfire, die instrumental Götter von Karma to burn, die Hamburger Heavy-Stoner-Blues-Rocker Hyne und schließlich die Post-Metal-Walze Mantar. Das komplette Line-Up gibt’s hier.

Christoph „Tiger“ Bartelt von Kadavar beim Sankt Hell Festival im Einsatz

Mit Kadavar hatte sich das Sankt Hell Festival auch in diesem Jahr wieder einen Headliner gesichert, der es in sich hat. Die berliner Kapelle hatten wir in Kombination mit Mantar bereits in Köln gesehen und waren somit bestens vorbereitet. Beide Bands haben in gewohnter Vollgas-Manier an beiden Tagen (Mantar hatte den zweiten Tag als Headliner finalisiert) die ausverkaufte Bude abgerissen.

Zwei Mann, eine Bühne, Vollgas. Mantar beim Sankt Hell Festival

Gut gebucht ist halb gewonnen!

Nicht nur bei den Zugpferden – Karma to burn und Dool waren ebenfalls der Hammer – hatte der Veranstalter des Sankt Hell Festival Fingerspitzengefühl bewiesen. So muss ein ausgewogenes Line-Up aussehen. Die Hamburger Jungs von Hyne sowie das dänische Schwergewicht Helfire haben exzellente Opener-Qualität bewiesen und sich dermaßen in die Köpfe gespielt, dass wir sofort beim Merchandising zuschlagen mussten.

Danish Dynamite. Helhorse geben Gas beim Sankt Hell Festival

Hierzu sei gesagt, dass das Sankt Hell bzw. das Grünspan neben der üppigen Auswahl an Shirts und LPs auch wieder super nettes Personal zu bieten hatte. So konnten wir wieder unsere unterschriebenen Platten und Bandshirts bei der sympathischen Merchdame hinterlegen.

Nach der Shopping-Eskalation ging es dann mit kurzem Pit-Stop an der Bar – die Preise sind zwar nicht günstig aber mit 7,50 Euro pro Lemmy-Gedächtnis-Mische noch im Rahmen – wieder in die erste Reihe. Dort waren auch wieder einige bekannte Gesichter und Bärte aus dem Vorjahr in der Menge anzutreffen. So ist das Sankt-Hell-Festival wohl nicht nur für uns zur einer traditionellen Pflichtveranstaltung heran gewachsen.

Aber nicht nur die Menge ließ es ordentlich krachen. Bestes Beispiel: Steak Number Eight! Die verrückten Belgier kamen wie eine Faust direkt in die Fresse geflogen.

Beim letzten Song hielt es Sänger Joris Casier nicht mehr länger auf der Bühne aus. In feinster Stuntman-Manier ging es für ihn über die Absperrung des Fotograbens hinweg ab in die Menge. Final hatte er auch den Weg zurück auf die Bühne gemeistert. Well done!

Für den eindrucksvollsten Gänsehaut-Effekt sorgten dann aber Dool. Mit selten erlebter Emotionalität wusste die niederlänische Doom Kombo zu überzeugen. Für mich persönlich die beste Band des Festivals und Entdeckung des Jahres. Hoffe auf ein baldige Wiedersehen.

Die Überraschung des Sankt Hell Festival 2018. DOOL

Sankt Hell 2018? Aber sicher doch!

Same procedure as every year: Nachdem die diesjährigen Erlebnisse unsere Erfahrungen von 2016 mehr als bestätigt haben,  ist der Trip nach Sankt Pauli zum Sankt Hell Festival 2018 bereits jetzt schon fest eingeplant. Dann hoffentlich auch wieder mindestens zu dritt… inkl. Peter 😉

Sankt Hell 2017 zu zweit. Nächstes Jahr wieder zu dritt.
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2 Gedanken zu „Sankt Hell Festival 2017: Oh du feucht fröhliche Part III“

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